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aktualisiert 06.01.05
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Bausatz Story Im Nachhinein frage ich mich oft, wie man dazu kommt sich ein Auto oder besser gesagt eine "Fahrmaschine" zu bauen. Vor allem, wenn man so wenig Vorkenntnisse hat wie ich. Im Juli 2001 schwor ich dem Motorrad nach einem Unfall ab und suchte ein anderes Betätigungsgebiet, um dem Alltag zu entkommen. Ein "Super Seven", eins dieser formelähnlichen Fahrzeuge wäre es schon, was mir vorschwebte, mir fehlte zu diesem Zeitpunkt jedoch noch der Kontakt zur Szene. Durch einen Zufall kam ich an Franz Adenau, der seinerseits ebenfalls auf der Suche war. Wir fanden zusammen und der Kontakt zum Stammtisch Aachen war schnell aufgebaut. Nach anfänglichen Gesprächen innerhalb des Stammtisches stand schnell fest, wir kaufen nicht, wir bauen selbst. Die Meinungen bezüglich der Hersteller eines Bausatzes gehen, ähnlich einer Schere, auseinander, ich denke diese Debatte ist so alt wie das Thema Kitcars selbst. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Beurteilung der hier genannten Firmen rein auf unseren Erfahrungen beruht und keinen Nährboden für künftige Diskussionen bieten soll. Franz war, im Gegensatz zu mir, schnell auf die Firma "VM - Exklusiver Fahrzeugbau" versteift, dies wird wohl in erster Linie an der geografischen Nähe gelegen haben. Nach unserem ersten und letzten Gespräch mit den Jungens aus Bergisch Gladbach war für uns klar, dass wir unser Geld hier nicht ausgeben werden. So kam es zu der Begegnung mit Jörg Glauner von der Firma RUSH, hier nahm der Traum vom Seven konkrete Formen an. Nach unserem ersten persönlichen Gespräch zweifelten wir noch, hier würde ich sagen, dass das zwangsläufig daran lag, dass Rheinländer auf einen "fast Bayern" ;-) trafen. Es gingen zwei bis drei Wochen Überlegungsphase ins Land, nur unterbrochen von diversen Telefonaten mit Straubenhardt. Anfang Januar 2003 erteilte ich Jörg Glauner den Auftrag mir den Bausatz und das Silver7 Chassis zu organisieren und wir vereinbarten einen Termin für den 22.03.2003 zwecks Abholung. Dann ging es los, aber wer glaubt dies sei es schon gewesen, der sollte wissen, dass das eigentliche "Projekt Silver7" viel früher begann und zwar irgendwann im Juli 2001. Nach den ersten Gesprächen mit dem Aachener Stammtisch, vollzogen Franz und ich so eine Art Metamorphose, mit steigendem Interesse an unserem fahrbaren Traum bewegten wir uns auf der Leiter der Evolution zurück und reduzierten unsere Gesprächsthemen auf Getriebe und Differentiale, gebrauchte Alukühler und VDO Armaturen. Wir trafen uns auf Autofriedhöfen, wo wir die Leichen vergangener "Ford" Bewegungsmittel fledderten. Nach einigen Wochen sammelte sich einiges an Fundgütern in meiner Halle. Eine komplette Hinterachse eines Scorpios 2,9l V6, eine komplette Escort II Lenkung sowie eine Vorderachse eines 2,0l Taunus nebst originaler Bremsanlage. Überarbeitete ich Anfangs noch ein MT 75 Getriebe, da ich zunächst mit einen Ford Motor plante, verkaufte ich dieses an Christian Schenk und organisierte zwei oder drei Ford Getriebe vom Typ9, da ich nach einer Ausfahrt mit Gottfried Tau, dem "Godfather of Super Seven", in seinem RUSH Turbo wusste, dass es ein solcher Motor sein musste. Viele hielten mich für verrückt, da es ein absoluter Hammer ist, ein Fahrzeug mit ca. 650 Kilo Eigengewicht mittels eines 2,0l-16V Turbo OPEL Triebwerks zu betreiben. Dies war jedoch eine Entscheidung, die ich zu treffen hatte und so kontaktierte ich Sascha Schiffer www.calibrateile.com, der auch schnell ein C20LET Aggregat an Land zog. geht weiter ... |
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